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Carel van Falens war ein Meister im Kopieren und Nachahmen der Werke Philips Wouwermans.
Diese Begabung sorgt bis in die heutige Zeit für Verwirrungen bei der Frage der
Zuschreibung von Gemälden, die nicht die auserlesene Qualität eines Philips Wouwermans
aufweisen, deren Motive, Kompositionen und Farbigkeit jedoch mit dem Meister selbst in
Verbindung gebracht werden. Unzureichende Kenntnisse über die künstlerische Entwicklung
im Werk Carel van Falens`, der in der Wahl von Sujet, Stil und Komposition den Werken
Wouwermans eng, beinahe starr und plump nachfolgend, verstanden wurde, führen vielmals
zu vorschnellen Zuschreibungen. C. Brossel, der 1965 den Künstler zum ersten Mal ausführlich
vorstellte, erlag hierbei ebenso dem entscheidenden Fehler, dem gleichermaßen in Museen
wie im Kunsthandel aufgesessen wird: Gemälde, die nachweislich auf der Grundlage von
Kupferstichen, gestochen nach Originalen von Wouwerman, gemalt wurden, können nicht Van
Falens zugeschrieben werden, da diese erst nach dessen Tod 1733 hergestellt und verbreitet
wurden. |